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VSP Verein Sozialprojekte

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Verein

Der VSP wurde 2005 gegründet. Er versteht sich als Förderer innovativer Projekte im Sozialbereich und bietet diesen eine entsprechende Arbeitsplattform. Als Träger und Arbeitgeber sorgt er für professionelle Infrastruktur wie Büro- und Sitzungsräume sowie IT-Ressourcen. Mit eingespielten Geschäftsprozessen – Personaladministration, Buchhaltung, Finanzcontrolling und Sekretariat – unterstützt er die Projekte so, dass diese sich voll und ganz ihrem Kernauftrag widmen können.

Nach Bedarf unterstützt der VSP die Projekte auch in fachlichen Themenbereichen, z.B. Konzeptentwicklung und -umsetzung, Forschung oder Evaluation.

Der VSP ist von der Steuerverwaltung des Kantons Bern als gemeinnützige Institution anerkannt und von der Steuerpflicht befreit. Er ist im Handelsregister eingetragen.

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Spenden

Unsere Dienstleistungen sollen auch Menschen in Notlagen zugutekommen, welche nicht durch das öffentliche Hilfesystem unterstützt werden. Vor allem Menschen in prekären finanziellen oder familiären Verhältnissen, Menschen, die sich in unserer Gesellschaft fremd fühlen oder Jugendliche, welche mit den heutigen Anforderungen nicht mehr zurechtkommen, benötigen oft einen niederschwelligen Zugang zu individueller Beratung und Begleitung. Um diese Angebote bereitstellen zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Unser Spendenkonto

VSP Verein Sozialprojekte
PC-Konto 60-770623-7
IBAN CH31 0900 0000 6077 0623 7

Swift/BIC: POFICHBEXXX

Zahlungszweck: Spende an Verein Sozialprojekte

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Unsere Projekte

In den Projekten engagiert sich der Verein Sozialprojekte für innovative Lösungen zur Bewältigung sozialer Probleme im Wandel der Gesellschaft.

seit Mai 2005
August 2011
bis Januar 2020

SUB — Service für unterstützte Berufsbildung

Der VSP führte vorwiegend im Auftrag der IV und in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Bern den SUB — Service für Unterstützte Berufsbildung.

Von August 2011 bis Januar 2020 setzte sich der SUB, mit auf Autismus spezialisierten Coachings und Beratungen, für die berufliche Integration von Menschen aus dem Autismus-Spektrum in den ersten Arbeitsmarkt ein. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der SUB per Ende Januar 2020 eingestellt.

Der SUB war ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störung, schwerpunktmässig mit Asperger Syndrom und High-Functioning Autismus, die einen Anspruch auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung (IV) haben. Im Auftrag der IV coachte der SUB versicherte Personen während der gymnasialen Bildung und des Studiums, bei der Berufsfindung, in der Berufsausbildung und der Berufslehre sowie beim Berufseinstieg. Das Leitziel war dabei die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, dies unter Beachtung individueller Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen der Klienten.

seit Januar 2019

Ohne festen Wohnsitz kann eine berufliche Integration nur beschränkt gelingen und ohne Arbeit sind die Chancen, eine Wohnung zu finden, sehr gering. Um Menschen mit beschränkten Chancen auf dem Wohnungsmarkt den Zugang zu erleichtern, mietet der Verein Sozialprojekte gemeinsam mit den Interessent*innen ausgewählte Wohnungen bzw. Zimmer an. Diese Wohnungen und Zimmer werden vom Verein untervermietet mit Verzicht auf jegliche Rendite. Ziel ist, dass sich die Situation der Mieter*innen durch die stabile Wohnsituation verbessern kann und Schritte Richtung soziale oder berufliche Integration gelingen können.

 

Das Projekt NiWo wurde finanziell unterstützt durch die Ernst Göhner Stiftung und die Bürgi-Willert-Stiftung.

seit Januar 2021

Menschen mit Autismus erhalten – gemäss Erfahrungen diverser Fachpersonen aus den Bereichen Beratung für Menschen mit Autismus sowie Sexual- bzw. Paarberatung – zu den Themen Sexualität und Beziehung oft nicht die erhoffte oder gewünschte Unterstützung – u.a., weil

> nur neurotypische Fachpersonen mit ungenügender Kenntnis der spezifischen Herausforderungen für Menschen im Autismus-Spektrum zur Verfügung stehen.

> die Paarberater*innen bei Fragen zu Beziehungen zwischen neurotypischen und von Autismus betroffenen Personen bzw. ASS-betroffenen Personen überfordert sind.

> passende Kontaktmöglichkeiten und Plattformen für Menschen mit Autismus fehlen.

> passende Infos und Tools für den Umgang mit den Themen fehlen.

 

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung bedarfsgerechter Bildungs-, Begleitungs- und Unterstützungsformen für Menschen mit Autismus zum Thema Sexualität und Beziehung mit dem Schwerpunkt Peerberatung im realen und virtuellen Raum.

Seit anfangs 2021 konzipiert ein Projektteam bestehend aus neurotypischen und ASS-betroffenen Fachpersonen eine entsprechende Projektidee.

 

Projektstand Februar 2022

> Im Frühjahr 2021 wurde ein Fragebogen zur Bedarfsklärung an ca. 40 Personen mit ASS verteilt. Die Rückmeldungen zeigten ein grosses Interesse an der Thematik.

> Gemäss den Ergebnissen der Bedarfsklärung und den aktuellen finanziellen sowie personellen Ressourcen des Vereins wird das Projekt in einem ersten Schritt folgende Dienstleistungen anbieten:

— Peer-Beratung —

— Plattform zum Erfahrungsaustausch —

— Knowhow-Plattform —

> Die Webseite wurde Ende Januar 2022 aufgeschaltet. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website www.beziehung-mit-autismus.ch. Gerne stehen Ihnen auch die Projektleitung Anne Burgmer (Theologin) und Matthias Huber (Psychologe) zur Verfügung.

> Nach einer Anschubfinanzierung durch den VSP Verein Sozialprojekte werden nun finanzielle Mittel bei Stiftungen und Spender*innen angefragt, um das Projekt langfristig zu sichern.

 

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Vorstand

Christine Harzheim
Psychologin, Uettligen

Beat Keller
Soziologe/Psychologe, Bätterkinden

Urs Mugglin
Jurist, Bern

Herbert Bichsel
Gleichstellungsbeauftragter
AGILE.CH, Bern

Peter Saurer
Organisationberater/Supervisor, Bern (Präsident)

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